3D-Druck in der Praxis aus der Kapsel

Innovation: Rapid Shape präsentiert die schnelle und einfache Lösung für 3D-Druck von Dentalprodukten in der Zahnarztpraxis

Kann es gelingen, den 3D-Druck von Dentalprodukten so schnell und einfach zu gestalten wie die Bedienung einer Espressomaschine? Diese Frage war das Leitmotiv für die Ingenieure beim 3D-Druck Spezialisten Rapid Shape, als es um die Entwicklung des Dental-Produktionssystems D10+ capsule ging. „Ziel war es, eine Lösung für den 3D-Druck in der Zahnarztpraxis zu präsentieren, die vom bestehenden Praxispersonal ohne zusätzlichen Schulungsaufwand bedient werden kann und validierte Ergebnisse produziert“, beschreibt Andreas Schultheiss, Gründer und Geschäftsführer von Rapid Shape, die Anforderungen.

Kapsel einlegen, drucken, fertig

Eine Weltneuheit ist beim 3D-Drucksystem D10+ capsule die gebrauchsfertig vorbereitete Kapsel für die Einmalanwendung. Für jedes gängige Endprodukt wie beispielsweise Bohrschablone, Krone aus Komposit oder Aufbissschiene bietet Rapid Shape eine eigene Kapsel, bei der Material und -menge optimal auf das zu druckende Produkt abgestimmt sind. Für die Vorbereitung des Druckvorgangs brauchen die Praxismitarbeiter nur die passende Kapsel auszuwählen, und mit deren Inhalt in wenigen Handgriffen den 3D Drucker startklar zu machen.

Dank des praktisch selbsterklärenden Systems sind keine umfassenden Schulungen erforderlich, und der Zeitaufwand für die Bedienung des Geräts reduziert sich auf ein Minimum. Dies im Besonderen, da die Kapsel Vor- und Nacharbeit, wie Reinigung von Komponenten oder die sichere Lagerhaltung von angebrochenen Materialien, überflüssig macht. Bei aller Einfachheit geht Rapid Shape in Sachen Qualität keine Kompromisse ein: Die vielfältigen Materialen entstammen aus den Labors der führenden DentalMaterialhersteller. Der Herstellungsprozess der Dentalprodukte ist zertifiziert und liefert validierte Ergebnisse in erstklassiger Präzision.

Druckdaten intern oder extern per Cloud Service

Die Druckdaten lassen sich auf Basis eines Intraoral-Scans auf unterschiedlichen Wegen generieren. Sofern die Praxis über einen eigenen CAD-Arbeitsplatz verfügt, kann dort der Datensatz erstellt werden. Arbeitet der Zahnarzt mit einem externen Dentallabor zusammen, kann dort der Zahntechniker die Scandaten in das gewünschte Design umsetzen und die Druckdaten direkt auf die D10+ capsule beim Zahnarzt zurückschicken. „Weil der 3D-Drucker über eine Cloud Anbindung verfügt, kann ein externes Labor die Daten direkt auf den Drucker senden und den Produktionsprozess aus der Ferne starten. So werden schnell benötigte Produkte direkt in der Praxis gedruckt“, erläutert Andreas Schultheiss. Für Zahnärzte, die über keine Anbindung an ein internes oder externes CAD-Labor verfügen, bieten zertifizierte CAD-Dienstleister den Design-Service.

Die Praxisfachkraft braucht nach dem Einsetzen der Kapsel in den 3D-Drucker nur noch auf den Beginn des Druckvorgangs zu warten und kann nach rund 15 Minuten das fertig hergestellte Endprodukt entnehmen.

Neben der einfachen und sicheren Handhabung bietet die D10+ capsule weitere Pluspunkte. So etwa bei der Umweltfreundlichkeit: Weil nach dem Druckvorgang das komplette Material ausgehärtet wird, bleiben keine flüssigen Materialreste übrig, die über den Sondermüll entsorgt werden müssen. Ausgehärtete Restmengen können im regulären Plastikabfall entsorgt werden. Dazu kommt die einfache Kostenzuordnung und Abrechnung. Da bei jedem Dentalprodukt exakt eine Kapsel verbraucht wird, fallen keine aufwändigen Rechenvorgänge für das Ermitteln der Materialkosten an.

Weitere Neuheiten für kleine und mittelgroße Labors

Außer der D10+ capsule stellt Rapid Shape auf der IDS 2019 weitere neue Produktionslösungen für kleine und mittelgroße Dentallabors vor. Dazu zählt etwa das 3D-Drucksystem D20+ cartridge, das mit mehrfach verwendbarer Materialwanne und kleinen Materialflaschen ausgestattet ist. Wer bis zu sieben Einzelprodukte pro Tag herstellen will, kann mit diesem System besonders effizient die 3D-Druck-Produktion bei geringsten anfänglichen Investitionskosten starten. Ein Upgrade auf das offene D20+ System ist jederzeit möglich. Auch ergänzende Komponenten für den 3D-Druck, wie die automatisierte Reinigungsanlage RS wash oder das LED basierte Belichtungsgerät RS cure, zählen zu den Innovationen, die Rapid Shape als Technologieführer im Segment des 3D-Drucks für Dentalprodukte auf der Messe präsentiert.

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